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Fakten und Besonderheiten
Revolution-Motor, 1.130 cm³ V2 60°, 86 kW (117 PS) bei 8.300 U/min, 105 Nm bei 6.600 U/min, 285 kg Leergewicht, 220 km/h, Elektronische Benzineinspritzung, Wasserkühlung, 5 Gänge.

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Fotos: Markus Jahn/Falk W. Müller

eißes Feeling - die Sonne brennt auf den Helm. Die funkelnde V-Rod steht in der Boxengasse und wartet gierig mit laufendem Motor darauf, ihre Kraft auf der Rennstrecke unter Beweis zu stellen. Schließlich ist sie 'Born on the Racetrack'. Meine Hände umgreifen die Lenkerenden. Das Kommando ist klar: Gang rein, Gas auf, einkuppeln und beschleunigen. Das Getriebe schlägt, der Motor heult auf und setzt das Kraftstoffgemisch in einen kompromisslosen Spurt um. Das Hinterrad verliert kurz die Haftung, nimmt aber sofort den Grip wieder auf.

Für Harley-Davidson ist die V-Rod 'Raised on the Street'. Sie ist die Kombination aus all dem, was eine Harley ausmacht. Ihr Design ist einzigartig und gekonnt, sie zieht unweigerlich die Blicke der Passanten auf sich. Sie vermittelt durch die Sitzhaltung die typische Gelassenheit. Doch sie will noch mehr. Ein aggressiver, hochdrehender Motor sorgt für atemberaubende Beschleunigungswerte und bereitet dem Fahrer in Verbindung mit einem ausgereiften Fahrwerk jenes Vergnügen, das er bislang nur auf Sportmotorrädern glaubte erleben zu können. Auf der Straße ist sie über jeden Zweifel erhaben. Doch ist die Hausstrecke nicht auch ein kleiner Racetrack? Ich will es spüren. Die V-Rod soll sich der Herausforderung stellen und beweisen, dass sie tatsächlich auf der Rennstrecke geboren wurde. Das ehrgeizige, wenngleich auch nicht ganz ernstgemeinte Ziel: sie soll es mit einer Aprilia RS 125 aufnehmen. Die kleine Italienerin hat zwar eindeutige Vorteile in der Schräglagenfreiheit, doch die Leistung ist bedeutend niedriger als beim amerikanischen Silberling.

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