ach
der XB9R Firebolt gibt es von Buell
nun die zweite Maschine auf derselben, innovativen Basis.
Doch während die Firebolt mit ihrer Halbschalenverkleidung
das Thema Streetfighter lediglich aufgreift, wird es von
der Lightning konsequent fortgeführt und von den Doppelscheinwerfern
bis zum hohen Stummelheck durchgehalten.
Dazwischen sitzt der 984 cm³ messende, luftgekühlte
V2-Twin, dessen kräftiger Klang einem Buell-typisch
unterbautem Endtopf entweicht. Er bietet viel Drehmoment
aus dem Keller, fühlt sich aber auch in Drehzahlbereichen
über 4.000 U/min sehr wohl. Dort, wo der Tank vermutet
wird, sitzt der Luftfilterkasten, der beim Vorgängermodell
Lighnting S1 außen angebracht war. Das sorgt nicht
nur für eine schmalere Silhouette als bislang, sondern
auch für effiziente Luftzufuhr. Die ebenfalls von der
XB9R bekannte Zero-Torsional-Load-Bremse reduziert die ungefederten
Massen am Vorderrad, bietet dabei aber bessere Verzögerungswerte,
als es eine herkömmliche Scheibenbremse tun würde.
Die Lightning ist alles andere als ein perfektes Autobahnmotorrad
- obwohl sie diese Disziplin trotzdem gut besteht. Sie wurde
aber für mehr als nur stures Geradeausfahren geschaffen.
Weite und enge Kurven zugleich sind ihr Revier. Wer sie dort ausführt,
wird ganz schnell wissen, was die Schaffer dieses Motorrades
im Sinne hatten.
Abschließend: Radikales, extravagantes
Styling und außergewöhnliche technische Details
machen aus dieser Maschine mehr als nur ein normales Motorrad.