Was tun bei einem Motorschaden?

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Kommt es an einem Fahrzeug zu einem Motorschaden, dann haben Halter verschiedene Möglichkeiten, zwischen denen diese abwägen sollten. So kann man den Motor entweder reparieren oder austauschen lassen oder verkauft das Fahrzeug mitsamt dem Motorschaden und investiert den Erlös in einen Neu- oder Gebrauchtwagen. Doch wie entscheidet man, ob sich die Reparatur eines nicht mehr fahrtüchtigen Autos wirtschaftlich noch auszahlt oder ob dieser besser verkauft wird? Und vor allem: Wo findet man einen Käufer für ein Fahrzeug mit einem Motorschaden? Die Antworten auf diese Fragen geben wir Ihnen in diesem Beitrag.

Reparieren oder verkaufen

Das eigene Fahrzeug hat einen Motorschaden und nun steht man vor der schwierigen Entscheidung, das Auto reparieren zu lassen oder zu verkaufen. Um in diesem Fall eine Entscheidung zu treffen, sollten die folgenden Faktoren berücksichtigt werden:

  • Von welchem Hersteller wurde das Fahrzeug gebaut?
  • Um was für ein Fahrzeug-Modell handelt es sich?
  • Wann wurde das Fahrzeug gebaut?
  • Wie hoch ist die Laufleistung / Kilometerstand?
  • Wie ist das Fahrzeug ausgestattet?
  • Wie viele Besitzer hatte das Fahrzeug bereits?
  • Wie ist es um den Zustand des Fahrzeugs bestellt?

All diese Fragen helfen dabei, den Wiederverkaufswert eines Fahrzeugs zu berechnen, wodurch sich feststellen lässt, ob eine Reparatur noch wirtschaftlich rentable ist. Ist das nicht der Fall, dann finden Fahrzeuge bekannter Hersteller wie Mercedes oder BMW zumeist noch einen Käufer, sofern das Auto bis auf den Motor intakt ist. Einen solchen Motorschaden Ankauf bieten zum Beispiel Autohändler an, die sich auf den Ankauf defekter Fahrzeuge spezialisiert haben. Diese schlachten das Auto nach dem Kauf entweder komplett aus oder reparieren das Fahrzeug, um dies im Anschluss daran ins Ausland zu exportieren.  

Was ist überhaupt ein Motorschaden?

Nach der hierzulande geltenden Definition handelt es sich bei einem Motorschaden um den Verlust der Funktionsfähigkeit eines Motors. Das bedeutet, dass der Motor des Fahrzeugs nicht mehr dazu in der Lage ist, um dieses anzutreiben. Dies kann sich sowohl in einer geringeren Motorleistung oder darin äußern, dass sich das Fahrzeug nicht mehr beschleunigen lässt. Und in manchen Fällen springt ein Fahrzeug im Anschluss an einen Motorschaden überhaupt nicht erst an.

Anzeichen eines Motorschadens

Ein Motorschaden ereilt viele Autofahrer völlig unerwartet und dass, obwohl es bereits im Vorfeld einige Anzeichen gibt, die darauf hinweisen können, dass mit dem Motor etwas nicht stimmt. Nicht immer erkennt man einen Motorschaden daran, dass die Leistung des Fahrzeugs spürbar nachlässt, allerdings können vermehrte Fehlzündungen einen klaren Hinweis geben.

Zudem deuten auch die folgenden Anzeichen auf einen Motorschaden hin:

  • Aus dem Auspuff kommt blauer Rauch
  • Aus dem Auspuff kommt weißer Rauch
  • Auf dem Öldeckel befindet sich eine schaumige, weiße Flüssigkeit
  • Der Ölverbrauch ist ungewöhnlich hoch
  • Der Motor gibt ungewöhnliche Geräusche von sich
  • Das Getriebe weist Veränderungen auf
  • Die Motorleistung ist eingeschränkt

Das können die Ursachen sein

Motorschäden führen immer zu einem Abfall der Motorleistung, worunter der Antrieb des Fahrzeugs leidet. Die Ursachen für einen Motorschaden können dabei äußerst vielfältig sein und diese verursachen in den meisten Fällen zusätzlich hohe Kosten, was die Frage nach der Rentabilität einer Reparatur aufwirft. Um einen Motorschaden möglichst zu vermeiden, sollte man das eigene Fahrzeug regelmäßig inspizieren lassen. Denn auf diese Weise lassen sich viele Fehlerquellen frühzeitig erkennen, wodurch schlimmeres verhindert werden kann.

Zu den häufigsten Ursachen für einen Motorschaden gehören die folgenden:

  • Ein gerissener Zahnriemen
  • Eine Betankung mit einem ungeeigneten Kraftstoff
  • Ein Defekt der Ölpumpe
  • Fehlendes Motoröl
  • Eine Überhitzung des Motors
  • Zu hohe Drehzahlen während der Fahrt
  • Ein Wasserschlag während der Fahrt
  • Eine defekte Steuerkette