Reifen für Motorräder

(c) Falk W. Müller

Wie bei jedem Fahrzeug ist es auch beim Motorrad besonders wichtig, die richtigen Reifen zu wählen, um die optimale Straßenhaftung, das beste Fahrverhalten und die beste Handhabung zu gewährleisten und so die Fahrsicherheit und den Fahrspaß zu maximieren. Abhängig von Motorradanwendung teilen zahlreiche Reifenhersteller sie in Reifen für Straße, Gelände-/Enduro und Rennmotorräder, für Mopeds und Roller, für Cruiser und Tourenräder, für Renn- und Sportmotorräder, für Quads, sowie Chopper ein.

Reifenparameter

Jeder Reifen hat seinen eigenen Felgendurchmesser, weshalb du beim Reifenkauf darauf achten solltest, dass du die Informationen aus der technischen Dokumentation des Motorrads bereithältst. Der Parameter wird in Zoll gemessen und variiert im Bereich von 8-21. Auf den Seitenwänden der Reifen gibt es weitere Beschreibungen:

  • Durchmesser
  • Breite (normalerweise von 50 bis 330 mm)
  • Verhältnis der Profilhöhe in Prozent der Breite
  • Geschwindigkeit als Buchstaben-Index und
  • Lastindex (in kg)

Ein Beispiel ist die nachfolgende Kennzeichnung: 185/70 ZR17 M/C (58W). Hierbei ist 185 die Breite in mm, 70(%) das Höhenverhältnis (= 129,5 mm faktische Höhe), Z der Geschwindigkeitsindex für 240 km/h, R = Radialreifen, 17 = Durchmesser in Zoll, M/C steht für „nur Motorrad“ und 58 bedeutet im Lastindex ein Höchstgewicht von 236 kg. Eine gute Übersicht bietet der ADAC.

Auch bei Motorradreifen gibt es Sommer-, Ganzjahres- und sogar Winterreifen. Außerdem können Motorradreifen spezifisch für die Vorder- oder Hinterachse hergestellt werden.

Motorradreifen gibt es natürlich nicht nur beim Händler vor Ort, sondern auch online. Als Startpunkt ist Autodoc ein Onlineanbieter für Motorradreifen.