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in röhrender Auspuff, kleine Blinker oder ein Stummellenker – fast alle Motorräder lassen sich auch mit manchmal bereits überschaubarem Aufwand deutlich individueller gestalten. Dabei setzen viele Harley-Fahrer eherauf Tuning-Maßnahmen für mehr Individualität anstatt die Motorisierung zu optimieren. Individualisierungen statt Schnelligkeit heißt demnach bei vielen Umbaumaßnahmen die Devise am eigenen Zweirad. Doch ist nicht längst alles, was am Motorrad machbar ist, auch sinnvoll oder gar erlaubt. Oft sind es Serien-Auspuffanlagen, die den meisten Motorradfahrern viel zu klobig erscheinen und sie vor allem nicht den Sound produzieren, den sie sich wünschen. Daher findet oft ein Auspufftuning als Erstes statt. Allerdings müssen die Austauschteile auch zulässig für den Straßenverkehr und daher regelkonform sein.

Allgemein erlebt die Motorradszene aktuell einen echten Boom in Deutschland. Allein im letzten Jahr wurden mehr als 140.000 Motorräder verkauft, was ein Zuwachs von fast neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Immer mehr Menschen finden in den motorisierten Zweirändern ein interessantes Hobby und veredeln ihre Motorräder dabei, um die Maschine möglichst einzigartig zu gestalten.

Auspufftuning voll im Trend

Die meisten Tuning-Maßnahmen dienen heutzutage vor allem der Individualisierung einer Maschine und haben demnach kaum etwas mit dem klassischen Tuning zu tun. Leistungssteigerungen durch verschiedene Umbaumaßnahmen sind in den letzten Jahren eher zurückgegangen. Die Nachfrage für das Auspufftuning ist dabei deutlich angestiegen. Natürlich ist es auch möglich, Tuningteile aus dem Internet zu bestellen. Doch Obacht: Nicht jeder Onlinehändler bietet eine hohe Qualität und Teile von Markenherstellern an. So sollte man vor allem Auspuffendrohre nur bei seriösen und zertifizierten Händler im Internet kaufen. Die Tuning-Maßnahmen müssen dabei den Regeln des TÜVs und Straßenverkehrs entsprechen. So sollten Austauschrohre eine 'Allgemeine Betriebserlaubnis', kurz ABE, haben. Das trifft vor allem auch auf die Lautstärke zu. Viele Zubehör-Schalldämpfer ermöglichen es den Einsatz im Schalldämpfer zu entfernen, um den Sound deutlich dröhnender und lauter zu gestalten. Zugelassen ist der Ausbau aber nicht. Ohne diesen Einsatz im Schalldämpfer droht Motorradfahrern ein Verwarnungsgeld.

Blinker an die Lenkerenden umbauen

Auch bei der Kennzeichenhalterung, den Fußrasten, dem Heck, dem Lenkrad und den Blinkern gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu individuellen Modifikation. Blinker am Lenkerende sind dabei durchaus im Trend. Ebenso sollen die Blinker so klein und dezent wie möglich gehalten werden. Aber auch Blinker müssen zugelassen sein und den geltenden Verkehrsregeln entsprechen.

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