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s ist kein Geheimnis, dass das Fahren eines Motorrads mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Zwar gibt es insgesamt mehr Autounfälle, dennoch enden prozentuell gesehen viele Verkehrsunfälle für Motorradfahrer tödlich. Schließlich befinden sich diese nicht innerhalb eines Autos, was gegebenenfalls zu schlimmeren Verletzungen führt. Es ist daher umso wichtiger, beim Motorradfahren auf die Sicherheit zu achten. Worauf es dabei im Spezifischen ankommt, wollen wir uns in diesem Artikel näher anschauen.

Ungünstige Sicht- und Witterungsverhältnisse bergen ein hohes Risiko

Gerade auf Landstraßen hängen viele letale Unfälle mit ungünstigen Sicht- und Witterungsverhältnissen zusammen. Allerdings hätten die meisten davon vermieden werden können, wenn der Motorradfahrer seine Fahrgeschwindigkeit an die Gegebenheiten angepasst hätte. Damit das in Zukunft weniger passiert, sind inzwischen in Baden-Württemberg landesweit Warnschilder des Verkehrsministeriums zu sehen. Diese, mit einem Augenzwinkern zu verstehenden Schilder, wurden im Rahmen der Kampagne „Vorsicht. Rücksicht. Umsicht“ aufgestellt und haben zum Ziel, alle Verkehrsteilnehmer auf die Risiken von äußeren Gegebenheiten sowie eines zu schnellen Fahrens zu sensibilisieren. Auf diese Weise soll die Anzahl von außerorts stattfindenden (letalen) Unfällen reduziert werden.

Nie ohne Motorradhelm und Schutzkleidung fahren

Wer aufgrund von Coolness oder irgendeinem anderen Grund auf das Tragen eines Motorradhelms und Schutzkleidung verzichtet, geht ein hohes Risiko ein. Sollte es nämlich tatsächlich zu einem Unfall kommen, endet dieser mit einer weit höheren Wahrscheinlichkeit tödlich. Allerdings geht es nicht nur um das Tragen an sich, Sie sollten auch darauf achten, ausschließlich hochwertige Ausrüstung zu verwenden. Am besten schauen Sie sich hierfür sogar einen Ratgeber für Motorradhelme an. Schließlich geht es darum, lebensbedrohliche Verletzungen zu vermeiden. Sparen ist hier also fehl am Platz.

Motorrad regelmäßig warten und reparieren

Ein regelmäßiges Warten und Reparieren des Motorrads ist unabdingbar, um böse Überraschungen zu vermeiden. Sie sollten beispielsweise vor jeder Fahrt die Bremsen testen, da eine Fehlfunktion leicht letale Folgen haben kann. Generell sollte das eigene Motorrad keinerlei Schäden aufweisen. Falls dies der Fall ist, sollten Sie es umgehenden selber reparieren oder reparieren lassen. Bei einer Eigenreparatur des Motorrads gilt es jedoch einige Dinge zu beachten. Ganz zu schweigen davon, dass Sie eine Reparatur nur dann selber vornehmen sollten, wenn Sie über hinreichende Kenntnisse in dem Bereich verfügen.

Konzentriertes Fahren hat oberste Priorität

Selbst der beste Motorradfahrer kann einen Unfall erleiden, dennoch lassen sich Vorfälle durch ein konzentriertes Fahren in der Regel vermeiden. Jegliche Ablenkungen wie beispielsweise ein Selfie oder eine Änderung am Navi sind beim Fahren eines Motorrads Tabu. Das Unfallrisiko ist dabei einfach zu hoch. Generell sollte das Maß an Konzentration – gerade bei hohen Geschwindigkeiten – immer auf dem Höchststand sein. Und sollte die Konzentration nachlassen, ist es besser, eine Pause einzulegen.

Einhalten des Mindestabstands

Tatsächlich ist es so, dass viele Auto-, Motorrad- und LKW-Fahrer die geltenden Regelungen bezüglich des Mindestabstands nicht einhalten. Das ist jedoch nicht zu empfehlen, da es sich hierbei um eine der häufigsten Unfallursachen handelt. Theoretisch genügt in solchen Fällen schließlich bereits eine abrupte Bremsung, um einen schweren Verkehrsunfall auszulösen. Halten Sie also immer Abstand und überschätzen Sie auf keinen Fall Ihre Reaktionszeit.

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